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Fortbildung für Professionals
Ausbildung, Fortbildung für Traumasensibilität und Antirassismustrainings

Fortbildungen für Fachpersonal

Trauma-sensibel. Körperorientiert. Beziehungsbewusst.
 

Eine trauma-sensible Haltung einzunehmen bedeutet, das menschliche Nervensystem als Grundlage von Verhalten, Beziehung und Zusammenarbeit zu verstehen.

Sie schafft Orientierung dafür, wie wir mit uns selbst und miteinander umgehen – gerade in herausfordernden, diversitäts- und machtsensiblen Kontexten.

 

Meine Workshops verbinden Wissensvermittlung, Selbsterfahrung und körperorientierte Praxis. Sie laden dazu ein, innere Prozesse besser zu verstehen und Handlungsspielräume im eigenen Erleben wie im Miteinander zu erweitern.
 

Zentrale Inhalte

  • Grundlagen des Nervensystems
    Wie Stress, Sicherheit und Verbindung neurobiologisch organisiert sind

  • Nervensystem & Beziehung
    Der Einfluss von Regulation und Dysregulation auf Kommunikation, Konflikt und Nähe

  • Emotionale Grundbedürfnisse & Körper
    Zusammenhänge zwischen emotionaler Entwicklung, Körperhaltung, Symptomen und Verhalten

  • Prägung & Kontext
    Ein achtsamer Blick auf individuelle Biografien sowie soziale und strukturelle Einflüsse

  • Selbstregulation
    Praktische, körperbasierte Tools zur Stabilisierung und Selbstwahrnehmung

  • Co-Regulation & Miteinander
    Werkzeuge für einen regulierenden, respektvollen und verantwortungsvollen Umgang miteinander



Haltung & Methodik

  • trauma- und diskriminierungssensibel

  • körper- und erfahrungsorientiert

  • ressourcenfokussiert statt defizitorientiert

  • theoretisch fundiert und praxisnah

  • mit Raum für Reflexion, Austausch und Integration

Die Workshops sind modular gestaltbar und können an Zielgruppe, Setting und Zeitrahmen angepasst werden
(z. B. Fachkräfte, Teams, Ehrenamtliche, pädagogische Kontexte, Organisationen).

Calming Contact Workshop
Workshops für Gesundheit, Hand aufs Herz

Calming Contact Workshops

Verkörperte Begegnung. Achtsame Beziehung. Kreativer Ausdruck.
 

„Calming Contact“ bedeutet beruhigende, regulierende Begegnung –
mit mir selbst, mit anderen und mit der Welt.

 

Die Calming Contact Workshops bieten einen geschützten, empathischen Erfahrungsraum, in dem Körperwahrnehmung, Beziehung und kreativer Ausdruck miteinander verbunden werden.

Eine fein abgestimmte Mischung aus körperorientierter Praxis, Begegnung und künstlerischen Elementen unterstützt Regulation, Selbsterfahrung und authentisches Miteinander.


 

Körperorientierte Praxis

Die körperbezogene Arbeit bildet eine zentrale Grundlage der Workshops. Sie fördert Selbstkontakt, Präsenz und die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und zu beantworten.

Elemente können u. a. sein:

  • Angeleitete Körpermeditationen
    Wahrnehmen: Was geschieht gerade in meinem Körper?

  • Selbstmassage & Selbstberührung
    Wie kann ich mich im Alltag regulierend unterstützen?

  • Erforschung von Körperhaltungen
    Wie spiegeln sich innere Zustände im Körper – und umgekehrt?

  • Angeleitete Massagetechniken (geben & empfangen)
    Wie kann Kontakt nährend, achtsam und grenzwahrend gestaltet werden?

  • Intuitive Bewegung
    Lauschen: Was braucht mein Körper in diesem Moment?


     

Begegnung & Beziehung

In strukturierten Begegnungsformaten entsteht Raum für Resonanz, Spiegelung und authentischen Austausch – stets freiwillig, achtsam und klar gerahmt.

Mögliche Formate:

  • Begegnungsübungen in Paaren oder Gruppen
    Wie erlebe ich mich – und wie werde ich wahrgenommen?

  • Reflexions- und Gesprächsrunden
    Ich darf da sein, mit dem, was gerade ist

  • Gestalttherapeutisch inspirierte Übungen
    Unterschiedliche innere Seiten wahrnehmen und integrieren


     

Künstlerische & musikalische Elemente

Künstlerischer Ausdruck öffnet einen weiteren Zugang zu Regulation, Verbindung und Lebendigkeit.

 

Je nach Workshop-Thema fließen ein:

  • Musikalische Improvisation mit Stimme
    Ausdruck, Freiheit und Resonanz

  • Gemeinsames Singen einfacher, spiritueller Lieder
    Verbundenheit, Rhythmus und gemeinsamer Halt

     

Musikalische Elemente sind niedrigschwellig gestaltet – Vorerfahrung ist nicht erforderlich.

 

Rahmen & Ausrichtung

Jeder Workshop ist themenbezogen konzipiert und wird an Zielgruppe, Kontext und Zeitrahmen angepasst.
Die Workshops finden in Heidelberg sowie deutschlandweit und international statt.

Alle Formate sind:

  • trauma- und diskriminierungssensibel

  • körper- und erfahrungsorientiert

  • ressourcen- und prozessorientiert

  • freiwillig in Tiefe und Beteiligung

Antirassismus & Allyship

„Wie der Kampf gegen eine Sucht erfordert auch der Kampf gegen Rassismus ständige Selbstreflexion, fortwährende Selbstkritik und regelmäßige Selbstprüfung.“

– Ibram X. Kendi, Wie man ein Antirassist wird

Antirassismus & Allyship Workshop

Verkörperte Reflexion. Verantwortung im Miteinander.
Nachhaltige Veränderung.

 

Rassismus wirkt nicht nur auf der Ebene von Einstellungen oder Sprache, sondern verkörpert sich:
in Stressreaktionen, Abwehr, Rückzug, Erstarrung, Schuld- oder Schamreaktionen – individuell wie kollektiv.

 

Meine Anti-Rassismus-Trainings verbinden kritische Bildungsarbeit mit einer trauma- und körperorientierten Perspektive.
Ziel ist es, Rassismus nicht nur zu „verstehen“, sondern die eigenen Reaktionsmuster wahrzunehmen, zu reflektieren und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen.

 

Der Fokus liegt dabei nicht auf moralischer Bewertung, sondern auf Bewusstwerdung, Selbstverantwortung und Handlungsspielraum.
 

Zentrale Fragestellungen

  • Wie wirkt Rassismus auf individueller, zwischenmenschlicher und struktureller Ebene?

  • Welche Rolle spielen Nervensystem, Stress und Überforderung in rassistischen Dynamiken?

  • Wie zeigen sich Abwehr, Schuld, Scham oder Erstarrung im Körper?

  • Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen, ohne sich zu verurteilen?

  • Wie kann ein „braver space“ entstehen, der Lernen und Entwicklung ermöglicht?
     

Inhalte & Schwerpunkte

  • Grundlagen zu Rassismus & Machtverhältnissen
    (individuell, institutionell, strukturell)

  • Rassismus & Nervensystem
    Stressreaktionen, Schutzmechanismen und ihre Auswirkungen auf Dialogfähigkeit

  • Trauma-informierte Perspektiven
    Verbindung zwischen persönlicher Prägung, kollektiver Geschichte und Gegenwart

  • Körperwahrnehmung & Selbstregulation
    Wahrnehmen eigener Reaktionen, innere Stabilisierung in herausfordernden Situationen

  • Reflexion von Positioniertheit & Privilegien
    ohne Beschämung, mit Klarheit und Verantwortung

  • Handlungsfähigkeit im Alltag & Berufsalltag
    Umgang mit rassistischen Situationen, Mikroaggressionen und Unsicherheit

     

Methodik & Haltung

Die Trainings sind:

  • trauma- und diskriminierungssensibel

  • körper- und erfahrungsorientiert

  • dialogisch statt belehrend

  • ressourcen- und prozessorientiert
     

Methodisch arbeite ich mit:

  • kurzen Theorie-Inputs

  • angeleiteter Körperwahrnehmung

  • Reflexionsübungen (Einzel, Klein- und Großgruppe)

  • klar gerahmtem Austausch

Alle Übungen sind freiwillig, in der Tiefe selbstbestimmt und respektieren individuelle Grenzen.
 

Zielgruppen & Kontexte

Die Anti-Rassismus-Trainings richten sich u. a. an:

  • Organisationen & Institutionen

  • Teams, Initiativen & Vereine

  • Fachkräfte aus Bildung, Sozialem, Kultur & Gesundheit

  • Ehrenamtliche & Multiplikator*innen
     

Die Formate sind modular (z. B. 2–6 Std., Tagesworkshops, mehrteilige Reihen) und werden an Zielgruppe, Vorerfahrung und Kontext angepasst.
 

Ziel der Arbeit

  • mehr innere Stabilität in schwierigen Gesprächen

  • erhöhte Selbst- und Kontextwahrnehmung

  • verantwortungsvolles, lernbereites Handeln

  • nachhaltige Veränderung im Miteinander

  • Fähigkeit zu Allyship

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